Questions & Answers.

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Brauche ich einen Termin?

Wann sind die Ordinationszeiten?

Wo findet die Erstberatung statt?

Wie komme ich in die Ordination?

Wie lange dauert die Erstberatung?

Was kostet die Erstberatung?

Soll ich zum ersten Termin etwas mitbringen?

Welche Verhaltensregeln gibt es in der Ordination in COVID Zeiten?

Ich kann meinen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen. Was muss ich tun?

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Kann ich die Rechnung bei meiner Krankenkasse einreichen?

Warum bekomme ich keine telefonische Auskunft über meine Befunde?

Organisatorisches

 

 

Ein Besuch in der Ordination ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter +43 664 514 03333 (Mo-Fr 15-19 Uhr) oder per Mail an ordination@fitzal.at möglich.

 

 

Wir haben flexible Ordinationszeiten wobei zumeist Montag und Donnerstag Nachmittag ab 15.30 Uhr geöffnet ist

 

 

 

Die Erstberatung findet in meiner Ordination im 18. Wiener Gemeindebezirk, Messerschmidtgasse 48/DG/8A statt.

 

 

 

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Straßenbahnlinie 41 - Station Erndtgasse, - 2 Minuten Fußweg

Autobus 10 A - Station Türkenschanzplatz danach 7 Minuten zu Fuß oder eine Station mit Straßenbahn 41 Richtung Pötzleinsdorf.

Anreise mit dem Auto:

Parkplätze sind vorhanden. Beachte Sie, dass im 18. Bezirk Kurzparkzone ist. Maximale Parkdauer: 3 Stunden, Montag bis Freitag (werktags): von 9 bis 19 Uhr

 

 

Ich nehme mir für Ihr Anliegen so viel Zeit, wie wir benötigen, um auf Ihre Fragen und eine erste Therapieplanung einzugehen.

 

 

 

Üblicherweise kostet die Erstberatung zwischen 150 und 200 Euro, sie können BAR oder mittels Bankomat zahlen.

 

 

 

Wir bitten Sie, alle schriftlichen Befunde, die für Ihre Erkrankung erhoben wurden, mitzubringen. Sollte eine MR Mammographie oder eine Mammographie oder ein Ultraschall gemacht worden sein, dann bitten wir auch um Mitnahme der CD-Rom, am besten in Kopie. Gerne können sie auch Mammographiebilder mitnehmen, diese ersetzen aber nicht die CD-ROM.

 

 

 

Unsere Ordination ist mit FFP2 Maske zu betreten und diese ist während des gesamten Aufenthaltes zu tragen. Bitte achten Sie auf den Abstand in der Ordination und unsere Mitarbeiter werden wöchentlich getestet und sind bereits geimpft. Desinfektionssprays sind vorhanden und es wird regelmäßig gelüftet.

 

 

 

Wir bitten sie nicht eingehaltene Termine so früh wie möglich abzusagen.

 

 

 

 

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte telefonisch an Ulrike Travniczek unter +43 664 514 0333 (Mo-Fr 15-19 Uhr) oder per Mail an ordination@fitzal.at.

 

 

 

Mein Honorar (Wahlarzt) können Sie bei Ihrer Krankenkasse zur Abrechnung einreichen. Es werden 80% der Kassenleistung (nicht der Honorarhöhe) ersetzt. Die Höhe der Kassenleistung variiert von Krankenkasse zu Krankenkasse.

Private Arztkostenversicherungen zahlen je nach Vertrag bis zu 100% der Honorarnote zurück.

 

 

 

Das Ärztegesetz sieht vor medizinische Befunde nur persönlich zu übergeben, da am Telefon die Person nicht zu 100% identifiziert werden kann. Diese Maßnahme dient einzig und allein dem Schutz Ihrer Daten.

 

Wie sieht ein durchschnittlicher Ablauf von Diagnose bis zum Ende der Behandlung aus?

Kann eine Biopsie die Tumorzellen im Körper verstreuen?

Was ist die Strahlentherapie und wann brauche ich sie?

Welche Nebenwirkungen und welche Dauer hat eine Chemotherapie?

Wann ist eine Strahlen-therapie, wann eine Chemotherapie sinnvoll?

Wie lange dauert(n) die Behandlung(en)?

Wie lange muss ich mich krankmelden?

Wie viel Prozent der Erkrankten werden vollständig geheilt?

Wird meine Behandlung durch die derzeitigen COVID-Situation beeinflusst?

Wie lange muss ich mich nach der Brustoperation schonen?

Welche Verhaltensmaßnahmen muss ich nach einer Brustoperation beachten?

Ich bin gesund, wie geht es weiter?

Wäre es möglich, Fotos von ähnlichen Brustrekonstruktionen zu sehen, wo die Narben, die zu erwarten sind, sichtbar sind?

Ich würde gerne Fotos sehen, die mir eine Vorstellung von der Größe der Brust geben, die ich nach der Operation mit Implantaten erwarten kann?

Ich habe gehört, dass es bei einer Mastektomie zu einem Verlust der Empfindlichkeit der Brust kommen wird. Ist das ein Risiko oder eine unvermeidbare Folge der Mastektomie? Wie stark wird dieser Empfindlich-keitsverlust sein? Wird es sich mit der Zeit verbessern oder wird es dauerhaft sein?

Nach der Operation wird oft noch eine Strahlentherapie empfohlen. Wird diese das Ergebnis der Rekonstruktion und die Implantate beeinträchtigen?

5) Wie werden sich die Implantate auf die in den nächsten Jahren durchzu-führenden Routineunter-suchungen auswirken (Selbst-kontrollen, Sonographien, Mammographien)?

Werde ich bei der Entlassung aus dem Krankenhaus Drainagen haben?

Wann kann ich normale Aktivitäten wie Autofahren und Arbeiten am Schreibtisch durchführen?

Wie lange wird das Implantat voraussichtlich halten? Müssen sie irgendwann ausgetauscht werden?

Rund um Therapie & Operation

 

 

Der durchschnittliche Ablauf von Diagnose bis Ende der Behandlung sieht üblicherweise eine mögliche Vortherapie vor der Operation vor, die 3-4 Monate dauern kann. Die Operation dauert ca. 1-2 Stunden, der Aufenthalt im Krankenhaus ca. 2-3 Tage.

 

Nach zwei Wochen wird die weitere Therapie geplant, welche entweder mit oder ohne Chemotherapie durchgeführt wird. Eine Chemotherapie dauert ca. 3-4 Monate, die vielleicht notwendig Antihormontherapie kann bis zu fünf oder manchmal auch sieben Jahre dauern.

 

 

 

Bei einer Biopsie werden heutzutage spezielle moderne Nadeln verwendet, bei denen eine Tumorzellen-Verschleppung, also das Vertragen von Tumorzellen in den Körper, praktisch nicht mehr möglich ist. Die Tumorzellen werden bei der Biopsie in die Nadel eingezogen und können daher nicht mehr weiter verteilt werden. Wir haben eigene Studien dazu gemacht und konnten zeigen, dass es durch eine Biopsie zu keiner Verschlechterung der Ergebnisse kommt.

 

 

 

Eine Strahlentherapie Ist etwas völlig anderes als eine Chemotherapie. Die Strahlentherapie ist eine reine lokale Therapie nach stattgefundener Operation. Man bestrahlt dabei den Bereich der Brust und auch möglicherweise den Bereich der Achsellymphknoten. Bei dieser Therapieform liegt man ca. 10-15 Minuten auf einem Bett und erhält dort die Bestrahlung.

Die Therapie findet auf einer eigenen strahlentherapeutischen Abteilung statt. Heutzutage ist die Strahlentherapie um einiges kürzer, als noch vor einigen Jahren.. Früher dauerte die Therapie fünf Wochen (werktags), heute bestrahlt man nur mehr 1-3 Wochen.

 

 

 

Die Nebenwirkungen und die Dauer von Chemotherapien ist deutlich geringer geworden. Der Grund hierfür sind moderne Medikamente, die die Chemotherapie unterstützen. Dennoch kann es zu Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, aber auch zu Müdigkeit kommen. Diese Nebenwirkungen sind üblicherweise um die Tage der Chemotherapie herum am stärksten. Medikamente wie Cortison oder auch andere übelkeitsreduzierende Medikamente helfen sehr gut, um diese Nebenwirkungen zu reduzieren oder diese sogar verhindern.

 

Die Müdigkeit setzt üblicherweise 1-2 Tage nach der Chemotherapie ein und dauert 5-7 Tage. Da zwischen den Chemotherapie-Behandlungen 2-3 Wochen Pause liegen ist es üblicherweise möglich in dieser Pause wieder alle Tätigkeiten aufzunehmen, die man machen möchte.

 

 

 

Die beiden Therapien sind voneinander nicht abhängig, das bedeutet, dass die Strahlentherapie unabhängig von der Chemotherapie notwendig sein kann und umgekehrt kann die Chemotherapie unabhängig von der Strahlentherapie notwendig werden. Die Strahlentherapie zielt einzig und allein lokal auf die Brust und auf die Lymphknoten ab, eine Chemotherapie sicherte den gesamte Körper vor jeglicher Tumoraussaat.

 

 

 

Die Behandlungsdauer ist vom Tumortyp und von den gewählten Therapien abhängig.  Wenn alle Therapien durchlaufen werden bedeutet das Chemotherapie - Strahlentherapie - Operation - Antihormontherapie. Die Gesamtdauer all dieser Therapien beträgt zwischen 5 bis 7 Jahre. die einzelnen Schritte sind allerdings deutlich kürzer.

 

Eine Chemotherapie dauert ca. 3-4 Monate, die Operation dauert selbst nur 1-3 Stunden,  die Rekonvaleszenzzeit ungefähr zwei Wochen; die Strahlentherapie erstreckt sich auf ca.  1-5 Wochen, die Antihormontherapie, die nach den vorher genannten Therapien erfolgt dauert ca. 5-7 Jahre.

 

 

 

Eine Krankmeldung ist sehr davon abhängig, welche Art von Arbeit man durchführt und welche Art der Therapie durchgeführt wird. Bei einer Chemotherapie kann es durchaus erforderlich sein sich die gesamten 3-4 Monate krank zu schreiben. Häufig ist es aber so, dass es möglich ist, in den Chemotherapie-Pausen arbeiten zu gehen. Dies sollte jeder selbst für sich entscheiden. Bei einer Operation ist es durchaus sinnvoll sich 1-2 Wochen nach der Operation krank zu schreiben, um diese Phase als Rekonvaleszenzphase gut zu nutzen.

Während einer Strahlentherapie ist eine Krankmeldung im Großen und Ganzen nicht notwendig, da diese in den Tagesablauf sehr gut eingebaut werden kann. Manchmal kommt es allerdings zu sehr starker Müdigkeit, dann ist es leider erforderlich sich auch hier krank zu melden.

 

 

 

Es werden ca. 80% - 90% der Fälle geheilt.

Was heißt jedoch "Heilung"? Die WHO definiert „Heilung“, wenn 5 Jahre lang kein Krebs nachweisbar ist.

Wenn wir mit dieser Definition arbeiten, wären sogar über 95% der Erkrankten geheilt.

Es ist jedoch eine Tatsache, dass der Brustkrebs auch nach 10 oder 20 Jahren wiederkommen kann, daher ist der prozentuale Anteil der Geheilten - meiner Ansicht nach - ca.  80% - 90%.

 

 

 

Wie sehen uns derzeit mit einer Situation konfrontiert, die für uns völlig neu ist. Die COVID Pandemie hat alles völlig verändert und die Frage stellt sich natürlich, ob dies auch eine Brustkrebstherapie beeinflusst.

 

Aufgrund der Maßnahmen der Bundesregierung und der Maßnahmen in den Krankenhäusern können wir versichern, dass sowohl die Diagnose als auch die Behandlung völlig regulär durchgeführt werden können. Sie können jederzeit ins Krankenhaus kommen und  sich jederzeit therapieren lassen ohne Gefahr zu laufen sich anzustecken. Trotz der COVID Pandemie werden alle Therapie – wie immer - durchgeführt.

 

 

 

Nach einer Brustoperation empfehle ich eine Woche lang auf jeden Fall eine Krankschreibung und zwei Wochen lang Schonung. Das bedeutet, dass Sie nicht mehr als 5 kg heben; hier kommt es vor allem darauf an, dass sie nicht ruckartig hochheben. Nach den zwei Wochen, wenn die Wunden verheilt sind ist eigentlich alles erlaubt. Eine Ausnahme besteht hierbei bei plastischen Operationen bzw. bei Brustrekonstruktionen. Hier kann es notwendig sein, dass ein fester Stütz-BH 8 Wochen lang getragen werden muss und Sie sich 8 Wochen lang bezüglich körperlicher Anstrengung schonen sollten.

 

 

Nach einer Operation ist immer wieder die Frage, ob man sich Blutdruck messen kann lassen kann oder vielleicht sogar eine Verweilkanüle, einen Venenfloh setzen lassen kann. Die Blutdruckmessung und Blutabnahmen sind überhaupt kein Problem, auch Deodorant können benutzt werden.

 

Verweilkanülen sind jedoch zu unterlassen – warum? Wenn sie eine Verweilkanüle an der brustoperierten Seite haben, dann ist das Lymphbahnsystem beeinträchtigt und der Lymphabfluss ist nicht mehr so gut gewährleistet wie sonst. Sollte es zu einer Infektion kommen, dann ist diese Infektion prolongiert, dh es dauert länger bis die Hand wieder gesund wird. Aus diesem Grund empfehlen wir keinen Dauerverweilkanülen im Arm zu platzieren. Lymdrainagen, Blutdruckmessung & Blutabnahme am selben Arm sind – wie schon erwähnt - möglich.

 

 

Für jede Frau/jeden Mann gibt es unterschiedliche Nachsorgeprogramme, die individuell gestaltet werden sollten. Hierzu gehören Mammographie-Untersuchungen (mind. einmal im Jahr) in Kombination mit einer Ultraschalluntersuchung.  Manchmal ist auch eine MR-Mammographie notwendig, diese brauchen Sie jedoch ebenfalls nur einmal im Jahr durchführen.

 

Weiterführende Untersuchungen wie Blutabnahmen, Computertomographie, Ultraschall der Leber oder Lunge und Röntgen sind je nach Maßnahme und Tumortyp und je nach vorgegangener Operationsmethode und Behandlungsmethode (Chemotherapie oder Strahlentherapie) durchzuführen und sollte sehr individuell gepasst werden.

Das Wichtigste sind regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen.

In den ersten drei Jahren empfehle ich eine Kontrolle alle 6-12 Monaten, nach 3 Jahren sind jährliche Kontrollen ausreichend.

 

 

Brustrekonstruktion

 

 

 

Selbstverständlich. Bei einem Gespräch in meiner Ordination können wir gerne alle relevanten Fotos durchsehen und besprechen.

 

 

 

 

 

 

 

Selbstverständlich. Bei einem Gespräch in meiner Ordination können wir gerne alle relevanten Fotos durchsehen und besprechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer Brustentfernung sind auch alle Nerven entfernt, da diese durch die Brustdrüse laufen, daher hat die übergebliebene Brusthaut keine Sensibilität mehr, auch eine eventuell belassene Brustwarze nicht. Allerdings ist es schon vorgekommen, dass neue Nerven von außen wieder in das Hautareal einsprießen und es damit zu neuerlicher Sensibilität kommen kann, dies ist aber eher ein seltenes Phänomen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Risiko einer Kapselfibrose wird durch eine Strahlentherapie von 12 auf 20 % erhöht, daher ist es möglich, dass die Brust fester und die Haut rötlicher und bräuner werden kann. Auch eine Asymmetrie ist eher wahrscheinlich, da sich durch die Strahlentherapie die rekonstruierte Burst zusammenziehen kann

 

 

 

 

 

 

 

Wir erwarten keine Beeinträchtigung bei Routineuntersuchungen, Sie sollten sich jedoch Ultraschall- und Magnetresonanzuntersuchungen unterziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich setze für gewöhnlich keine Drainagen in die Brust. In die Achselhöhle nur, wenn wir eine komplette axilläre Lymphknotendissektion vornehmen müssen. Hierbei wird in einem anatomisch vorbestimmten Gebiet in der Achselhöhle das gesamte Lymphfettgewebe herausgenommen. Im Gegensatz dazu steht die Entfernung des Wächterlymphknotens, dieser wird vor der OP markiert (Das ist der erste Lymphknoten, der die Brust drainiert). Bei einer Wächterlymphknotenoperation gibt es keine Drainagen.

 

 

 

Autofahren ist bereits am nächsten Tag möglich; Schreibtischarbeiten nach 7 Tagen

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt kein Ablaufdatum für Implantate, jedoch kann bei Nebenwirkungen wie Rotation, Faltenbildung oder Schmerzen aufgrund von Kapselfibrose oder bei störender Asymmetrie ein Implantatswechsel eine Option sein, um das Ergebnis nach 5 oder 10 Jahren zu verbessern.

 

 

 

 

 

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

+43 664 514 0333 (15-19 Uhr)

ordination@fitzal.at

 

 

 

 

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